05.03.2010

Nach Titanic war das nun der zweite Film mit Leonardo DiCaprio den ich mir angesehen habe.
Und meine Meinung über ihn ist die selbe wie vorher. Seine Schauspielkünste halten sich in grenzen und besonders gut aussehen tut er auch nichtmal.



In Shutter Island geht es um die Geschichte des U.S. Marshall Edward „Teddy“ Daniels welcher sich für einen Einsatz auf besagten Insel freiwillig meldet.
Zusammen mit seinem Partner Chuck soll er den Fall der verschwundene Patientin lösen.
Doch wie es der Film so will, wird alles daran getan damit er der Spur nicht auf die Schliche kommt. Die Gehirnwäsche beginnt. Ist der US Marshall in eine Falle gelockt worden um auf der Insel festgehalten zu werden? Ist sein Partner Chuck noch auf seiner Seite oder spielt er genau wie alle anderen eine Rolle im größtem Rollenspiel der Weltgeschichte?

Auch wenn mich der letzte Satz an “Die Truman Show” erinnert hat der Film nichts damit zu tun.
Die Technische Umsetzung vom Film ist nicht die beste und lässt noch Spielraum für Verbesserungen. Zwischendrin kommen einige Greenbox Szenen vor in denen ich dachte das gleich der Rest der Crew durchs Bild läuft und der Schnitt ist teilweise zum kotzen. Auch die Übermenschlichen Fähigkeiten der Hauptperson scheinen nur Zeitweise vorhanden zu sein wie z.B. beim Freeclimbing an einem Felsenriff.
Wenn man über die technischen Mängel absieht regt der Film stark zum denken an und ich denke ich bin nicht der einzige der leicht verwirrt aus diesem Film kommt, da die letztendliche Lösung nicht offen gelegt wird. Im ganzen: Ein netter Film wenn man auf Psychospielchen mit Gehirnwäsche und tote Kinder steht. Ansonsten ein weiterer Psycho-Thriller wie jeder andere.

[rating:2.5/5]

Susanne 05.03.2010 - 13.39 Uhr

Kann bitte jemand erklären wie der Film nun ausgeht? Ich versteh das Ende nicht o.O
Ist er jetzt verrückt und die Sache stimmt oder spielt er nur seine Rolle weil er ihnen das Ganze glaubt? Warum stirbt seine Frau laut des Psychologen durch das Feuer und auf einmal erschießt er sie? Ich versteh das alles nicht -g-

Yannick 05.03.2010 - 17.39 Uhr

Er hat seine Frau erschossen, weil sie die Kinder umgebracht hat. Seine Frau war depressiv und krank.

Am Ende kommt halt raus, dass er, weil er seine Frau erschossen hat und seine Kinder tot sind, er verrückt geworden ist und selbst in die Anstalt kam und sich diese ganze Geschichte mit seinem Partner und der Verschwörungen etc. nur ausgedacht hat. Auch, dass die Hausmeister seine Frau getötet hat.

Und das Anstaltspersonal hat dann ein Rollenspiel gemacht, um ihn in die Realität zurückzuholen, was am Ende ja auch kurz gelingt. Am Ende vom Ende fällt er aber wieder zurück und glaubt wieder seiner Fantasie. Wobei das Ende auch offen sein kann, weil ja angedeutet wird, dass der in den Leuchtturm kommt und sie ihm dort Teile vom Hirn rauskurbeln, damit er gefügig ist.

Ich fand das Schauspiel von DiCaprio eigentlich großartig, der kann schon was. Aber da das Ende so vorhersehbar ist und platt ist und sich Scrosese nicht traut, wirklich das durchzuziehen, was er die ganze Zeit andeutet, ist der Film dann doch lahm.

Kira 11.03.2010 - 11.19 Uhr

Nein, nein.. Er weiß genau was er am Ende sagt, wenn er sich wieder zu Chuck wendet und sowas meint von wegen, “die kriegen uns nicht!”
Ihm wurde ja gesagt dass es dieses einmal funktionieren MUSS, ansonsten würden sie ihn aufgeben. Und er weiß genau das er mit dem Verlust seiner Frau und Kinder nicht fertig wird, als Licht aus.